PL ANUNGSWERKSTAT T  NEUE  SIEMENSSTADT
 


Willkommen bei der Planungswerkstatt

Wir sind eine Bürgerinitiative von Anwohner*innen und Mitarbeiter*innen von Firmen und Institutionen aus der Siemensstadt mit dem Ziel der Verbesserung der Lebensbedingungen in unserem Stadtteil. Wir bündeln die Forderungen der Anwohner*innen und bringen sie bei den jeweiligen Verantwortlichen vor.



 

aktuelle Informationen


07.08.2021

Veranstaltung: Was wird aus Siemensstadt und Haselhorst?

Veranstaltung mit den Wahlkreiskandidaten/-kandidatinnen zur Wahl des Abgeordnetenhauses

          Freitag, 20. August, 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr
          Einlass ab 18:00 Uhr
          Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde
          Schuckertdamm 336-340

Nur mit Anmeldung per E-Mail bei: info@neue-siemensstadt.de

Mit:
- Gollaleh AHMADI (GRÜNE)
- Kerstin BRAUNER, CDU
- Stephan MACHULIK, SPD
- Hans-Ulrich RIEDEL, LINKE
- Matthias UNGER, FDP

Die Planungswerkstatt hat Wahlprüfsteine zu den Themen Verkehr, Wohnen, Soziale Infrastruktur und Grün & Klima aufgestellt. In der Diskussion mit den Kandidaten der Parteien möchten wir erfahren, was sie tun werden, um zu verhindern, dass in den nächsten 10-15 Jahren bei uns ein Albtraum aus Beton und Verkehr entsteht.

Teilnahmevoraussetzung: Getestet, (vollständig) geimpft oder genesen.
Flyer Veranstaltung 20-08-2021.pdf
Wahlprfsteine plakativ.jpg

Planungswerkstatt - 21:12 @ Einladung | Kommentar hinzufügen

15.07.2021

Schienenprojekte für Spandau: Es herrscht dichter Planungsnebel

Dank einer Anfrage der Abgeordneten Bettina Domer (SPD) wissen wir jetzt, dass wir nichts wissen:

• Wie steht es um die Option, die Siemensbahn nach ihrer geplanten Wiederinbetriebnahme in Richtung Wasserstadt/Hakenfelde zu verlängern? – Ja, eine Machbarkeitsstudie liege vor, die verschiedene „Herausforderungen“ aufzeige. Aber vor einer Politischen Festlegung auf die Verlängerung seien „tiefere Untersuchungen“ und „weitere Betrachtungen“ erforderlich.
• Eine dieser „Betrachtungen“ betrifft die Straßenbahnverbindung zwischen der UTR (Flughafen Tegel Nachfolge) und dem Rathaus Spandau. Dazu liegen aber noch keine Untersuchungsergebnisse vor.
• Wie sieht es mit der Straßenbahnanbindung von der Paulsternstraße über Gartenfeld, Hakenfelde und von dort nach Rathaus Spandau aus? (Eine Strecke, die nicht nur die neuen Wohngebiete auf Gartenfeld und in der Wasserstadt erschließen würde, sondern auch endlich Hakenfelde eine Schienenverbindung in die Spandauer City bescheren würde.) – Antwort: Die Ermittlung der „Grundlagen“ sei ausgeschrieben, Ergebnisse lägen vielleicht im nächsten Jahr vor. Die Strecke solle 2032 in Betrieb gehen. - Dies jedoch ist wiederum abhängig vom Bau der Strecke UTR – Rathaus Spandau und der Errichtung eines Betriebsbahnhofes auf dem Gelände des stillgelegten Flughafens, denn ein „Inselnetz“ für Spandau soll bekanntlich vermieden werden.
• Die Anbindung der Heerstraße-Nord über eine U7-Verlängerung oder eine Straßenbahn ist weiter offen. Und für die Verbindung ins Falkenhagener Feld gibt es nicht einmal Planungen – wegen „der Langfristigkeit des Vorhabens“.
Planung Schienenverkehr Ausschnitt Nordwest.jpgSchienenverkehrsplanung für unsere Region. Rot gepunktet: Straßenbahn

Alles in allem: Die Verkehrsverwaltung bleibt bei allen Projekten im Vagen, trifft keine Festlegungen und vertagt die Lösung der drängenden Mobilitätsprobleme in Spandau auf künftige Bewohner-Generationen.

Planungswerkstatt - 11:15 @ Nachrichten, Kommentar der Planungswerkstatt | Kommentar hinzufügen

01.07.2021

Übersicht Spandauer Bauprojekte

Der Bezirk Spandau ist zurzeit eine der aktivsten Regionen Berlins, was Wohnungsbau betrifft. Diese - aber auch andere städtebauliche Maßnahmen - werden seit einiger Zeit auf einer eigenen Internetseite “Spandau Bewegt” vorgestellt. Neuerdings finden sich auch zusätzliche Videos zu einzelnen Projekten. Screenshot Projektvideos.pngLeider kann man nicht immer die werbewirksam geschönte Sicht auf die Maßnahmen teilen. So lobt Baustadtrat Bewig im Video das neue Wohngebiet an der Paulsternstraße als “Bindeglied zwischen Haselhorst und dem kommenden Siemenscampus”. - In Wahrheit wurde damit ein weiterer Riegel zwischen den beiden Stadtteilen errichtet, der die Abgrenzung durch die Paulsternstraße noch verstärkt. Und wenn der Begleittext den “weitläufigen grünen Innenbereich” der Wohnanlage preist, verschweigt er die Dichte der Bebauung, den Mangel an Abstand zwischen den Gebäuden, die daraus resultierende Schallverstärkung.
Dennoch ist die Seite “Spandau Bewegt” eine gute Empfehlung, um sich über die Entwicklungen zu informieren. Ein Newsletter ergänzt das Angebot.

Planungswerkstatt - 12:21 @ Nachrichten, Kommentar der Planungswerkstatt | Kommentar hinzufügen

24.06.2021

Planungswerkstatt trifft sich wieder “real”: Di., 29.06., 18 Uhr, Reisstr. 21

Nach langer Zeit treffen wir uns erstmals wieder nicht vor dem Bildschirm, sondern ganz real im Bürgerbüro der LINKEN in  der Reisstraße 21. Unter anderem sprechen wir über den kürzlich vorgelegten Bericht zum “Integrierten Stadtentwicklungskonzept Haselhorst-Siemensstadt” (siehe dazu Notiz unten).
Interessierte sind wie immer herzlich eingeladen.

Planungswerkstatt - 16:37 @ Einladung | Kommentar hinzufügen

17.06.2021

Bericht zum “Integrierten Stadtentwicklungskonzept Haselhorst/Siemensstadt” erschienen

Unbedingt lesenswert: Die im Auftrag des Bezirks Spandau von der Firma S.T.E.R.N. vorgenomme
ISEK-AbschlusspräsentationISEK-Bericht-Cover.jpg
ne Bestandsaufnahme für die Stadtteile Haselhorst und Siemensstadt liegt jetzt der Öffentlichkeit vor. Ausführlich werden in einer Bestandsaufnahme unter anderem die Themen Wohnen und Wohnumfeld, Versorgung mit Grün- und Freiflächen, Umwelt und Klima, Versorgung mit sozialen und kulturellen Einrichtungen  und Verkehr behandelt. Dabei wird auch die historische Entwicklung der Gebiete betrachtet und die zukünftige Entwicklung auf dem Hintergrund der regionalen Großprojekte (Gartenfeld, Siemens-Campus usw.) einbezogen.

Der Bericht führt in vielen Bereichen Defizite auf und formuliert Leitlinien und Maßnahmen unter der Überschrift “Lebenswerte Quartiere zukunftsfähig vernetzen und gemeinsam gestalten”. Dabei soll (weiterhin) die Beteiligung der Bürgerschaft einen hohen Stellenwert besitzen.
Jetzt wird es darauf ankommen, daraus ein Umsetzungs- und Finanzierungskonzept zu erstellen. Ab 2022 könnte es dann um Umsetzungsschritte gehen.
ISEK-Bericht

ISEK-Abschlusspräsentation

Planungswerkstatt - 16:06 @ Nachrichten | Kommentar hinzufügen


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